s c e l e t e c
keine schönen töne

Rezension: Bunkerhospital - Frequenzlabor

Autor: Michael(sturmzeiten.de)

Neues aus dem Hause Sceletec ist immer was besonderes, weil interessantes. Man
weiß nie was man bekommt und was man dann bekommt, ist, zumindest in diesem
Fall, voll auf die Zwölf. Die Veröffentlichung kommt in einem Schwarz/Weiß
Jewlcase, macht optisch schon auf Bunker und lässt erahnen was einen erwartet.
Auf zwei CD’s rappelt es dann recht ordentlich, wobei beide auch Ihr eigenes
Flair haben. Trumpft die erste CD nämlich noch mit lupenreinem Powerelectronics
auf, wobei auf Geschrei verzichtet wurde, so orientiert sich die zweite CD an
eher experimentellen Klangorgien und düsteren Drones, wobei mich wirklich mal
interessieren würde was da alles an Tönen, Loops, Drones und Klängen
verarbeitet wurden, so vielschichtig klingen viele Tracks. Aber auch so
unterschiedlich sind die insgesamt sieben Tracks, Zwei auf der Ersten und Fünf
auf der zweiten CD. Wie schon erwähnt zieht sich dabei die Palette einmal quer
durch Alles, was Krach macht und Laut ist, man hat das Gefühl die Künstler
hatten sichtlich ihren Spaß bzw. kann diesen Spaß ich einigen Tracks regelrecht
spüren, so hat man gerade bei „Operation 7“, dem letzten Track der zweiten CD
das gefühl, Bunkerhospital wollen, nein können gar nicht aufhören, es muss immer weitergehen.

Freunde gepflegten Lärms und Lärmens, kann ich diese CD wirklich getrost ans
Herz legen. Hier treffen Freaks auf Freaks und Abgefahrenes auf Abgefahrenes.
Und für 5 Euro ist dieses Werk nun auch wirklich ein Preiskiller, bedenkt man, was andere Bands für ihre Tonkunst wollen.